Europäisches Kulturerbejahr

wir freuen uns sehr, dass wir mit unseren Antrag zum Europäischen Kulturerbejahr/Sharing Heritage erfolgreich waren. Hier der offizielle Text der Gemeinde Jork, die Antragstellerin ist:

Das Europäische Kulturerbejahr – Projektantrag des Alten Landes erfolgreich

„Der Hollerweg im Alten Land – Den Anfang verstehen, das Erbe erleben“ – Das gemeinsame Vermittlungs- und Netzwerkprojekt der Gemeinde Jork und der Samtgemeinde Lühe für das Europäische Kulturerbejahr profitiert 2018 und 2019 von der Bundesförderung.

(mr) Ein aktuelles Schreiben der Staatsministerin der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, an die Gemeinde Jork sorgt für zufriedene Gesichter in den Rathäusern Jork und Lühe, beim Welterbeverein sowie in der interkommunalen Arbeitsgruppe: „Die Entscheidungen für das Förderprogramm im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 sind gefallen. Ich freue mich, Ihnen für Ihr Vorhaben ‚Der Hollerweg im Alten Land: Den Anfang verstehen, das Erbe erleben‘ Mittel in Höhe von bis zu 86.100 Euro aus meinem Kulturetat in Aussicht stellen zu können. Auch mit diesem Projekt können wir erfassbar machen, was uns in Europa verbindet“, so die Staatsministerin in ihrer schriftlichen Ankündigung der Fördermittel.

Mit dieser Fördermittelankündigung werden die intensiven Bemühungen der Arbeitsgruppe um die Projektplanungen der letzten Monate belohnt. Diese Entscheidung zeigt uns, das die Bedeutung der Kulturlandschaft des Alten Landes auf Bundesebene – und auch auf europäischer Ebene – wahrgenommen und anerkannt wird. Mit der Beteiligung des Alten Landes am Europäischen Kulturerbejahr 2018 haben sich die  Samtgemeinde Lühe und die Gemeinde Jork zum Ziel gesetzt, einen strategischen Vermittlungsplan für das Alte Land im Rahmen des Kulturerbejahres umzusetzen. Mit dem „Hollerweg“, der sich durch das Alte Land ziehen wird, soll an verschiedenen Vermittlungsorten ein verbessertes Verständnis der europäischen Dimension des Alten Landes erreicht werden und auf diese Weise das Bewusstsein und die Wertschätzung des Erhaltenen geschärft werden.

Im aktuellen Newsletter des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz bei der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien aus Juli 2018 führt die Staatsministerin Monika Grütters weiter aus:

„Viele Projektträger der bisher rund 40 vom Bund geförderten Vorhaben füllen mit ihrem Engagement, ihren Ideen und Initiativen dieses Europäische Kulturerbejahr mit Leben. Dazu tragen sie mit einem ebenso vielfältigen wie eindrucksvollen Programm bei. Mir ist es wichtig, breite Kreise der Gesellschaft zu erreichen und möglichst viele junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte einzuladen. Die 24 Projekte, die wir nun zusätzlich fördern wollen, bieten vor allem auch Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zum baulichen, archäologischen und immateriellen Erbe. Sie zeigen die Bandbreite unserer im Austausch mit anderen Kulturen gewachsenen europäischen Kultur, auf die wir zu Recht stolz sein können. Denn es ist unser gemeinsames europäisches Kulturerbe, es sind Bauwerke und Denkmäler, lebendige Bräuche und Traditionen, es sind materielle und immaterielle Schätze aus über 2.000 Jahren Geschichte, in denen sinnlich erfahrbar wird, was uns in Europa verbindet.“

Aus der Fördermittelankündigung des Bundes wird sich demnächst ein formeller Zuschussbescheid zugunsten der Gemeinde Jork und der Samtgemeinde Lühe ergeben. Das ist der Startschuss in die Projektumsetzung.

Zum Hintergrund: Das Ende Mai 2018 beantragte Projekt beinhaltet drei Bausteine:

Vermittlungsorte:

Geplant ist, an ca. 20 geeigneten Stellen an denen man die Besonderheiten des Kulturerbes veranschaulichen kann, über QR-Codes digital Informationen barrierearm und mehrsprachig zugänglich zu machen. Ebenso soll auf einem Freigelände erlebbar gemacht werden, wie damals durch den Wasserbau das Alte Land von den Holländern entwässert und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht wurde.

Bildungspaket:

In diesem Pilotprojekt werden erstmals anhand regionaler Informationen Unterrichtsinhalte im Fach Erdkunde so aufgearbeitet, dass sie neben den in der Schule zu bearbeitenden Themenbereichen auch authentische Orte, außerschulische Lernorte sowie speziell für das Projekt entwickelte regionale Informations- und Kompetenzräume erschließen und einbeziehen. Dahinter steht das Ziel, eine Kulturlandschaft innerhalb des Lehrplans für den Unterricht relevant, erlebbar und erlernbar zu machen.

Zur Umsetzung des Projektes dient ein Merlin-Medienpaket „Kulturlandschaft Altes Land“ für den NiBiS (Niedersächsischen Bildungsserver). Merlin sind die Medienressourcen für Lernen in Niedersachsen auf dem NiBiS. Das Portal erschließt online professionell erstellte, moderne Medien für den Unterricht von besonderer methodisch-didaktischer Qualität. Dies schließt auch eine außerschulische, barrierefreundliche Nutzung vor Ort mit ein. Ein Verlinkung auf den Deutschen Bildungsserver soll das Unterrichtsmaterial auch für den Gesamtdeutschen Bereich garantieren.

Ausstellungen im Museum Altes Land:

Im Rahmen des Kulturerbejahres sind zudem die Ausarbeitungen zweier Ausstellungen geplant. Diese Ausstellungen liefern auch Teilaspekte für das beschriebene Bildungspaket und die Vermittlungsorte.

300. Todestag Arp Schnitger

Die Schnitgerorgeln im Alten Land gehören zum immateriellen Welterbe deutscher Orgelkultur. Anlässlich des 300. Todestages des bedeutenden Altländer Orgelbauers Arp Schnitger in 2019 soll eine Ausstellung konzipiert und umgesetzt werden.

Hervorragende Bauten im Alten Land

Die bedeutende Altländer Baukultur soll in einer Ausstellung „Hervorragende Bauten im Alten Land“ präsentiert und erläutert werden. Die Ausstellung soll durch einen Katalog begleitet werden.

3. Sommergespräch

Einladung zum 3. Sommergespräch

am 8. August 2018 möchten wir Sie/Euch zu einer Gesprächsrunde einladen. Bernd Paulowitz, seit Juli 2016 Welterbe-Koordinator in Hamburg, wird einen Vortrag zum Thema

„Welterbe im Spannungsfeld von Tourismus, Erhaltung und Entwicklung“

halten. Welterbestätten müssen sich Fragen der Stadtentwicklung, dem Abriss und Neubau von Gebäuden, aber auch einer zunehmenden Zahl von Besuchern stellen, denn sie sind ein touristisches Highlight.

Der Historiker und Politikwissenschaftler betreut die Hamburger Welterbestätte. Viele Jahre war er auch unser Berater in Sachen Welterbe als Partner von insitu. Paulowitz begann seine berufliche Laufbahn 1999 beim UNESCO-Welterbezentrum in Paris. Anschließend war er Berater und Manager im Bereich des Kultur- und Naturerbes, unter anderem für die rumänische und die deutsche Regierung sowie die Deutsche Umwelthilfe und die Denkmalschutzorganisation ICOMOS tätig.

am 8. August um 19:00 Uhr im Museum Altes Land, Jork, Westerjork 49

Europäisches Kulturerbejahr

Projektbewerbung im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 SHARING HERITAGE

Gemeinde Jork und Samtgemeinde Lühe beantragen notwendige Fördermittel beim Bund

Die Samtgemeinde Lühe und die Gemeinde Jork haben sich zum Ziel gesetzt, einen strategischen Vermittlungsplan für das Alte Land im Rahmen des Kulturerbejahres umzusetzen. Mit dem „Hollerweg“, der sich durch das Alte Land ziehen wird, soll an verschiedenen Vermittlungsorten ein verbessertes Verständnis der europäischen Dimension des Alten Landes erreicht werden und auf diese Weise das Bewusstsein und die Wertschätzung des Erhaltenen geschärft werden.

Eine Arbeitsgruppe hat eine Ideensammlung erstellt und nun wurden für dieses Projekt Fördermittel beim Bund beantragt.

Das beantragte Projekt beinhaltet drei Bausteine:

Vermittlungsorte:

Geplant ist, an ca. 20 geeigneten Stellen an denen man die Besonderheiten des Kulturerbes veranschaulichen kann, über QR-Codes digital Informationen barrierearm und mehrsprachig zugänglich zu machen. Ebenso soll auf einem Freigelände erlebbar gemacht werden, wie damals durch den Wasserbau das Alte Land von den Holländern entwässert und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht wurde.

 

Bildungspaket:

In diesem Pilotprojekt werden erstmals anhand regionaler Informationen Unterrichtsinhalte im Fach Erdkunde so aufgearbeitet, dass sie neben den in der Schule zu bearbeitenden Themenbereichen auch authentische Orte, außerschulische Lernorte sowie speziell für das Projekt entwickelte regionale Informations- und Kompetenzräume erschließen und einbeziehen. Dahinter steht das Ziel, eine Kulturlandschaft innerhalb des Lehrplans für den Unterricht relevant, erlebbar und erlernbar zu machen.

Zur Umsetzung des Projektes dient ein Merlin-Medienpaket „Kulturlandschaft Altes Land“ für den NiBiS (Niedersächsischen Bildungsserver). Merlin sind die Medienressourcen für Lernen in Niedersachsen auf dem NiBiS. Das Portal erschließt online professionell erstellte, moderne Medien für den Unterricht von besonderer methodisch-didaktischer Qualität. Dies schließt auch eine außerschulische, barrierefreundliche Nutzung vor Ort mit ein. Ein Verlinkung auf den Deutschen Bildungsserver soll das Unterrichtsmaterial auch für den Gesamtdeutschen Bereich garantieren.

 

Ausstellungen im Museum Altes Land:

Im Rahmen des Kulturerbejahres sind zudem die Ausarbeitungen zweier Ausstellungen geplant. Diese Ausstellungen liefern auch Teilaspekte für das beschriebene Bildungspaket und die Vermittlungsorte

300. Todestag Arp Schnitger

Die Schnitgerorgeln im Alten Land gehören zum immateriellen Welterbe deutscher Orgelkultur. Anlässlich des 300. Todestages des bedeutenden Altländer Orgelbauers Arp Schnitger in 2019 soll eine Ausstellung konzipiert und umgesetzt werden.

Hervorragende Bauten im Alten Land

Die bedeutende Altländer Baukultur soll in einer Ausstellung „Hervorragende Bauten im Alten Land“ präsentiert und erläutert werden. Die Ausstellung soll durch einen Katalog begleitet werden.

 

Deutsche Version:

Der Hollerweg – Den Anfang verstehen, das Erbe erleben. Landschaft in Gezeiten

Englische Version:

The Holler Route

Mitgliederversammlung des Welterbevereins

hier findet ihr die Einladung zu unserer Mitgliederversammlung am 22. März 2018 um 19 Uhr im Museum Altes Land in Jork.

20180129EinladungMitgliederversammlung

Welterbeverein erhält Förderung der Haspa

Förderung von 1.500 Euro aus dem Haspa LotterieSparen

 

Aus den Fördermitteln des LotterieSparens der Hamburger Sparkasse haben wir 1.500 Euro erhalten. Dieses Geld verwenden wir für eine mobile Beschallungsanlage.

Am 7.12.2017 wurde uns die Zusage von Kai Köster, Regionalleiter Altes Land, offiziell übergeben. Das LotterieSparen der Haspa ist eine gute Sache, denn hier tun Menschen aus der Region etwas für sich und für andere Menschen in der Region. Das läuft nach dem Motto „Sparen, helfen und gewinnen“. Ein Los kostet fünf Euro, wovon vier Euro gespart werden. Vom restlichen Euro werden 75 Cent für die Lotterie eingesetzt, bei der man jeden Monat zahlreiche attraktive Geldpreise gewinnen kann, und 25 Cent fließen an gemeinnützige Organisationen und Vereine – auch an uns. Wir danken allen LotterieSparern und der Haspa ganz herzlich!

Am LotterieSparen kann man übrigens in jeder Haspa-Filiale oder online unter www.haspa.de/lotteriesparen teilnehmen. Mehr über das gesellschaftliche Engagement der Haspa gibt es unter www.gut-fuer.hamburg.

Es geht weiter mit dem Welterbe

Die Arbeitsgruppe Welterbe hatte eine umfangreiche Vorlage für die Räte der Gemeinde Jork und der Samtgemeinde Lühe erstellt. Es geht zum einen um einen Grundsatzbeschluss zum weiteren Vorgehen in Sachen Welterbe und um die Bewerbung der Teilnahme am europäischen Kulturerbejahr in 2018 und 2019. Die öffentlichen Ratssitzungen in Lühe und Jork fanden am 14. Juni und  am 20. Juni 2017 statt. Beide Räte haben nun einstimmig für das weitere Vorgehen in Sachen Welterbe votiert. Darüber ist der Vorstand sehr erfreut, wir freuen uns über den Rückenwind und werden mit neuer Energie das Vorhaben weiter voran treiben. Die Vorlage als pdf gibt es hier: VorlageKulturausschuss

2. Sommergespräch

Prunkpforte am Museum Altes Land in Jork

Prunkpforte am Museum Altes Land in Jork

am 2. August 2017 möchten wir Sie/euch zu einer Gesprächsrunde einladen. Den Impulsvortrag für das 2. Sommergespräch trägt in diesem Jahr den Titel „Annäherungen an das Alte Land – Eindrücke und Fragen eines Zugereisten“. Wir haben für diesen Vortrag bewusst die „externe“ Sicht eines Außenstehenden gewählt, der bisher nicht in Strukturen und Tätigkeitsfelder im Alten Land eingebunden ist. Es trägt vor Hartmut Fuchs, der seit 2014 regemäßig im Alten Land ist und seit 2016 hier wohnt. Er wird den Altländern mit seinen Eindrücken und Fragen einen Spiegel vorhalten und auf dieses Weise eine hoffentlich lebhafte Diskussion zur nachhaltigen Entwicklung des Alten Landes auslösen.

Wir würden uns freuen, Sie/euch

um 19 Uhr am 2. August 2017 im  Museum Altes Land in Jork, Westerjork 49, begrüßen zu können.

Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016

Kulturlandschaft Altes Land und historischer Hafen Borstel

Am Elbdeich, Borsteler Hafen, 21635 Jork

Das Alte Land ist eine einzigartige Kulturlandschaft, deren Wurzeln in der Kolonisation durch holländische Siedler liegen. In Borstel werden der erstmals im Jahre 1651 erwähnte Museumshafen mit der denkmalgeschützten Tjalk Annemarie, Baujahr 1893 gezeigt. Im Umfeld sind der historische Deich, eine Windmühle und Wohnbauten erhalten.

http://www.museumshafen-borstel.de/

http://welterbe-altes-land.de/de/

Öffnungszeiten am 11. September 2016

10 – 12 Uhr (sonst auch zugänglich)

10:30 Uhr Vortrag auf der Tjalk

14:00 Uhr Vortrag auf der Tjalk

Führungen

Führung 10 Uhr durch Frau Höft-Schorpp, Herrn Becker und Herrn Nösler

Aktionen

Einblicke in die Archäologie und Geschichte des Alten Landes, Häfen und Verkehrsgeschichte, das Alte Land auf alten Karten

Kontakt

Susanne Höft-Schorpp, Altländer Archiv, Gemeinde Jork, Tel.: 04162 9569, E-Mail: hoeft-schorpp@jork.de

Daniel Nösler, Archäologische Denkmalpflege Landkreis Stade, Tel.: 04141 542216, E-Mail: archaeologie@landkreis-stade.de

1. Sommergespräche in Jork

Der Welterbeverein hatte zum 1. Mal zu Sommergesprächen eingeladen. Auf der gut besuchten Veranstaltung im Museum Altes Land wurde rege über den Weg zum Welterbe für das Alte Land diskutiert. Frau Hintz – als 1. Vorsitzende – gab einen ausführlichen Einblick über die bisher geleistete Arbeit des Vereins und die zukünftigen Schritte, die unternommen werden, um für das Alte Land einen Welterbestatus zu erhalten. Am 29. August wird Frau Dr. Birgitta Ringbeck zu Gast im Alten Land sein. Am 11. September beteiligt sich der Verein am Tag des offenen Denkmals.

 

Niedersächsisches Deichgesetz – Bestandsschutz für Deichhufendörfer

Deichgesetz

Am 13. Juni 2016 tagte in Hannover der Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz des Landes Niedersachsen. Thema war eine Anhörung zum Antrag der CDU-Fraktion: Deichsicherheit und Bestandsschutz in Einklang bringen – Existenzrecht historischer Dörfer anerkennen. Eingeladen zu dieser Sitzung waren der Wasserverbandstag, der Landrat des Landkreises Stade, die Bürgermeister der Gemeinden Jork und Lühe, die Deichverbände, die Sparkasse Stade-Altes Land, die IG Este und die Initiative Deichbürger 13, das KLEE-Projekt und unser Verein, vertreten durch Kerstin Hintz und Susanne Höft-Schorpp. Hier unsere Stellungnahme, die wir schriftlich dem Ausschuss eingereicht haben.

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