zehntkarte

 

Das Alte Land auf dem Weg zum Welterbe der UNESCO.

Obstblüte, Äpfel und Kirschen, eindrucksvolle Fachwerkhäuser, berühmte
Orgeln….

Seit Jahrhunderten zieht es Besucher auf die Deiche und in die
Marschhufendörfer zwischen Stade und Hamburg.

Das Alte Land ist einzigartig, beeindruckend, schön – aber ein Welterbe?

Das Alte Land repräsentiert eine einzigartige im 12. und 13. Jahrhundert
gestaltete, lineare Kulturlandschaft. Es handelt sich um eine historische,
planmäßig, überwiegend durch niederländische Siedler angelegte
Kulturlandschaft, die aufgrund dieser niederländischen Prägung auch als Cope-
oder Hollerlandschaft bezeichnet wird.

Die Hollerkolonie Altes Land ist eine von vielen
“Tochterlandschaften” holländischer Siedlungskultur in Europa.

Ihr heutiger Erhaltungszustand ist nicht nur besser als in den anderen
europäischen Gebieten, sondern auch als in den niederländischen
Mutterlandschaften.

Die Bewerbung als Welterbe erfolgt als organisch entwickelte, andauernde
Kulturlandschaft und ist angedacht als serielle transnationale Nominierung
zusammen mit den Niederlanden und Polen.

Die auf europäischer Ebene eindeutig abgrenzbare historische Kulturlandschaft
von besonderer Eigenart, die geschützten Denkmäler und die
Kulturlandschaftselemente bilden die charakteristischen Strukturen des Alten
Landes und damit letztlich die Unverwechselbarkeit des Landschaftsbildes in
seiner Eigenart.

Gleichzeitig stellt das Alte Land einen eigenen Wirtschaftsraum dar, dessen
Struktur sich bis heute in allen Bereichen (Bewirtschaftung, Siedlung,
Infrastruktur) der ursprünglichen, im Hochmittelalter angelegten, linearen
Struktur unterordnet. D. h., die Struktur der planmäßig angelegten Landschaft
prägt bis heute die Wirtschafts- und Lebensweise.

Zwischen der ersten Idee, das Alte Land könnte Welterbepotential bergen und
heute liegen bereits 15 Jahre. Der Weg zum Welterbe ist ein langer Weg.

Wir gehen ihn weiter. Und wir freuen uns, wenn Sie uns begleiten, um die
Stärken des Alten Landes zu stärken und Chancen für die Region zu eröffnen.